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Ach ja, das kenn ich auch


Andrea Becker
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Ach ja, das kenn ich auch!

Ein Bilderbuch für an Demenz oder Alzheimer erkrankte Senioren

Fotos von Alltagsgegenständen aus den 50er und 60er Jahren, die bei den meisten älteren Menschen positive Erinnerungen hervorrufen. Die Motive sind einzeln und gut erkennbar fotografiert. Sie machen gute Laune und regen zum Erzählen, Singen und Nachdenken an.

Angehörige und Pflegende kommen damit leicht in ein angenehmes Gespräch mit dem Erkrankten. Das Wort "Demenz" taucht übrigens im Buch nirgendwo auf. Das ist für viele sehr wichtig.

Ein ideales Geschenk und Mitbringsel.

 

Wie die Idee entstand: 2010 wurde mein Onkel mit fortgeschrittener Demenz in ein Pflegeheim eingewiesen. Meine Tante fragte mich,ob ich ihn mit ihr zusammen besuchen würde. Ja, aber was bringt man da mit? Worüber redet man? Sie hatte mir schon erzählt, dass er sehr verwirrt war.

Ich nahm Fotos mit und das war zufällig genau das richtige. Er hat zwar vermutlich nicht alles erkannt, aber sichtlich Spaß daran. Er redete und blätterte, lächelte mich an und wir hatten einen schönen Nachmittag. Auf der Heimfahrt entstand dann die Idee, daraus ein Buch zu machen.

In der nächsten Zeit hatte ich mich mit der Krankheit mehr beschäftigt, mit den Ängsten der Patienten, mit den möglichen Ursprüngen ihrer Aggressionen. Mit den negativen Gefühlen, die entstehen, wenn man Personen nicht mehr erkennt, aber das Gefühl vermittelt bekommt, das jetzt können zu müssen.

Daraus ist die Auswahl der Motive entstanden und das ganze Konzept. Es gibt keine Menschen auf den Bildern, die man erkennen können sollte. Es gibt nur einen einzigen Gegenstand oder ein Szene und damit kann eine Erinnerung angestoßen werden. Sollte diese Erinnerung nicht positiv sein, dann kann die Seite aus dem Buch herausgelöst werden. Zu diesem Zweck ist es geringt und fällt nicht auseinander.

Man kann die meisten Bilder, die auf einer Doppelseite nebeneinander sind in eine Beziehung zueinander setzen. Man muß aber nicht.

Das wichtigste aber ist: lassen sie sich sehr viel Zeit. Ich habe bei Besuchen in verschiedenen Pflegeheimen, die Beobachtung gemacht, dass Senioren gerade in der fortgeschrittenen Demenz teilnahmslos in dem Buch blätterten oder blättern ließen. Dann plötzlich, nach einiger Zeit, ging ein Leuchten über das Gesicht, als sie etwas erkannten, das sie berührte.

Da ich weitere Projekte für Menschen mit Demenz geplant habe, freue ich mich, wenn Sie mir ihre Erfahrungen und Anregungen mitteilen.

 

 

 

 

Titelbild
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